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fahrmarken:start [2018/05/07 15:32]
heupel [Polen]
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heupel [Polen]
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 +Cleophas, die Kohlegrube gehörte, wie vielen Gruben in Schlesien, dem Konzern "Georg von Giesches Erben“ ​  und hieß nach dem Krieg, als sie polnisch wurde, ​ Kopalnia Kleofas"​. Sie wurde ca. 1840 in Kattowitz gegründet und förderte etwa bis 1990er Jahre unter schwersten Bedingungen Steinkohle. Die Kohleflöze waren mit mehrere Hundert Meter Fließsand bedeckt. Im 19ten Jahrhundert gab es in der Grube ein großes Feuer mit über 100 Todesopfern. Heute stehen nur noch Reste eines Förderturm-Gerüstes.
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 +"​Carnals Freude"​ war eine Kohlegrube in oberschlesischem Beuthen, Stadtteil Hohenlinde. Sie wurde von den Polen "​Radosc Carnala"​ genannt. Heute existiert sie nicht mehr. Carnal ist die schlesische Schreibweise des kurländischen Namens Carnall. Rudolf von Carnal war im 19ten Jahrhundert der schlesische Berghauptmann und sehr bekannt. Mehrere Gruben (auch im Ruhrgebiet) nannten ihre Schächte oder Abbaufelder Carnal / Carnall (auch ein Mineral nennt sich Carnallit).
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 +Die "​Emmagrube"​ ( Steinkohle) wurde in 2-ter Hälfte 19ten Jahrhunderts in Radlin, einem Stadtteil von Loslau ( Heute Wodzislaw) im südlichsten Oberschlesien,​ fast an der Grenze zu Tschechien, gegründet. Nach dem Krieg wurde sie zu " Marcel"​ umbenannt. Sie fördert bis heute Kohle von ausgezeichneter Qualität.
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 +Niederschlesien. Die Städte da sind viel älter ( z.B. Breslau, Hauptstadt Schesiens) aber die Industrie nicht so bedeutend wie in Oberschlesien.Der Bergbau lieferte bedeutende Mengen Gold (ca. 15-20% des europäischen Goldes vor dem Entdecken Südamerikas kamen aus den fuggerschen Bergwerken in Schlesien), Silber, Blei, Kupfer usw.
 +Steinkohle bester Qualität ( beste Anthrazitkohle) lieferte das Gebiet um Waldenburg.
 +Viele der Gruben/ Hüttenwerke/​ Ländereien gehörten da der fürstlichen Familie von Hochberg ( mit ihren Nebenlinien Fürst von Pless usw ). Der Stammsitz war das Schloss Fürstenstein in Waldenburg. Sie verwalteten ihre Bergbauaktivitäten durch ihre Fürstliche Bergbaudirektion in Waldenburg. Heute sind alle diese Gruben geschlossen. In einem Stadtteil von Waldenburg namens Weißstein ( Heute: Bialy Kamien) existierte auch eine uralte Steinkohlegrube "​Weißstein"​. Sie gehörte der Gemeinde (nicht dem Fürsten) und hatte einen so viel Wasser führenden Erbstollen (den Fuchstollen) dass man ihn sogar schiffbar machte und mit Kähnen die Kohle nach Übertage transportierte. Der Fuchsstollen existiert noch ist aber nur mit schwerem Atemschutz befahrbar (Kohlendioxid).
 +Übriegens: auch in oberschlesichem Hindenburg ( Heute Zabrze) existiert so ein Erbstollen der 14 km lang ist, neben der "​Königin Luise - Grube" ​ austritt und auf einer Teilstrecke mit nachgebauten Kohlekähnen befahren werden kann...
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 +Informationen von Dr. Withold Broda. Danke und Glück Auf! 
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fahrmarken/start.txt · Zuletzt geändert: 2018/05/07 15:33 von heupel