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grubenlampen:karbidlampen:innerer_schraubverschluss

Innerer Schraubverschluss

Konstruktionsmerkmal: Im Karbidtopf ist ein die Schraube aufnehmendes Wasserrohr mit Innengewinde eingelötet. Am Boden des Wasserbehälters befindet sich eine Schraube mit einer durchgängigen Bohrung für die Wasserzuführung.

ANRIK

Hersteller Malmanrikning A.B. in Falun / Schweden

Übersetzung von Horst Fabian, Malmö: Emil Holmberg, Grängesberg verkauft: Acetylen – Grubenlampen „ANRIK“ Patent. Die beste Beleuchtung in Gruben erhält man mit Acetylenlampen. Diese Lampen bilden keinen Rauch, leuchten ca. 10 mal stärker als Gas-, Öl- oder Petroleumlampen. Die Kosten der Acetylenbeleuchtung, berechnet per Normallichtstunde, ist nicht mehr als 1/6 der Gasölbeleuchtung. Die Lampe „Anrik“ ist aus verzinntem, gepressten Stahlblech hergestellt und mit Messingteilen montiert. Sie ist besonders stark und solide gebaut, und kann auf Grund ihrer Konstruktion durch das sich ausdehnende Karbid nicht explodieren, ein Fehler, den viele auf dem Markt befindliche Acetylenlampen haben. Das Füllen der Lampe geschieht folgendermaßen: den unteren Teil schraubt man ab und füllt ihn mit Karbid, danach schraubt man wieder zusammen, der obere Teil wird mit Wasser gefüllt. Nun ist die Lampe fertig zum Gebrauch. Vor dem Anzünden löst man die Wasserregulierungsschraube, damit Wasser in den Karbidbehälter tropfen kann, nun zündet man den Brenner. Die Flamme reguliert man mit der Regulierungsschraube, so dass sie klar brennt ohne zu puffen. Eine Lampenfüllung reicht ca. 8 Stunden, d.h. eine Grubenschicht. Grängesberg im Januar 1905

< Originalprospekt

Literatur: Grubenlampen aus Schweden Elfriede Verlag - Medienzentrum Siegen-Wittgenstein


Innerer Schraubverschluss als durchgesteckter Bodenverschluss

Exelsior I

Spätere Excelsior I -Lampen weisen eine senkrechte Riffelung auf. Diese kleineren Excelsior I - Lampen und die größere Excelsior II – Lampe wurden wahrscheinlich von Pierre Schiltz in Tetingen gebaut. Bild aufgenommen im Museum Rummelange.

Exelsior II

Diese gut konzipierten Excelsior-Lampen hatten einen Nachteil. Die Zentralschraube lies sich durch die Oxidation und Verschmutzung schwer öffnen. Darum entwickelte Pierre Schiltz (1912) die erste Karbidlampe mit Exenter-Verschluss, das Modell „Simplex“.

Francoise Carmes

1910 müssen sich alle Gewerbetreibe in Luxembourg laut Gesetz vom Dezember 1909 in das neu geschaffene Handelsregister eintragen lassen. Hier ist für die Firma Carmes-Glesener, Frau Amelie Glesener als Geschäftsführung und Francois Carmes als Prokurist eingetragen. Das ist der letzte Nachweis dieser Firmenexistenz. Die Lampe wurde von Carmes und Buchholtz &. Ettinger verkauft.


Karlssons

Gegossene Karbidlampe, ähnlich Hankmo (Finnland) verkauft von Karlssons Mekaniska Verkstads - Aktienbolag - in Sköfde (Scheden).


Katalogblätter

Informationen als.pdf

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grubenlampen/karbidlampen/innerer_schraubverschluss.txt · Zuletzt geändert: 2014/11/20 18:47 von heupel