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Spannschrauben-Bügelverschluss

Eine Schraube, in einem Bügel eingelassen, presst den Wasserbehälter und den Karbidtopf zusammen. Eine Dichtung zwischen Wassertank und Karbidtopf verhinderte den Austritt des entstehenden Acetylengases. Das Gas wurde der Brennerdüse zugeführt. Lampen mit dieser Verschlussart waren einfach zu handhaben und leicht zu warten. Siegerländer Grubenlampen

DESAUTEL

Als „Riesentönnchen“ bekannt ist die Acetylenlampe „AQUILON“ der Brüder DESAUTEL aus Lyon. Sie wurde in zwei Modellen aus Aluminium verkauft. Mehr Information - plus d´information DESAUTEL

Blecher

Otto Blecher / Siegen i. Westfalen


Bleco

Bleco Modell 2, 3 und 4. Weitere Bleco - Informationen


Brumberg

Modell I: Karbidlampe mit Spannschrauben-Bügelverschluss bei dem der Tragbügel durch drei Stege und einen Blechstreifen verstärkt wurde. Eine seitliche Halterung verhindert ein abrutschen des Tragbügels. Das Modell I kann den Zeitraum zwischen 1902 bis 1914 zugeordnet werden.

Das Modell II von Brumberg besitzt einen Spannrad-Bügelverschluss.


Wenig bekannt ist das Modell „Einheitslampe“ von Brumberg. Charakteristisch für diese Lampe ist die Abwinklung des 2mm dünnen Spannbügels, das sehr dünne Blech der Lampe, ein gebogenes Eisenrohr als Brennerträger, der Steckwasserfülldeckel und die Flügelmutter auf der Wasser-Regulierungs-Schraube (ähnlich den Haushaltslampen, der RAD-Lampe und der Sturmlaterne). Die Lampe wurde in der Endphase des zweiten Weltkrieges für die unterirdischen Rüstungsanlagen gebaut.

Zum Vergleich eine Brumberg-Einheitslampe und der Friemann&Wolf/Zwickau - Ausfertigung.

Lit:

Thanke, Walter: Grubenlampenproduzenten des Sauerlandes: Josef Brumberg, Sundern, in Dortmunder Beiträge Landeskunde, Heft 33, Seite 47 - 102

Stoffels, Dieter: Karbidlampen, Ausgabe 5, Seite 7 - 8


HISPANIA

– ¡Hola Josep Ignasi, ¡muchas gracias – HISPANIA Nr. 28085 „Bleco“ Dr. Antonio Coll Barcadi produzierte ab 1951 diese „Bleco-Kopie (Modell 3)“ in Barcelona. Unterschiede zum Original: Brennerträger als Dreieck, Karbildbehälter höher, Wassertankboden überlappt symmetrisch, Wasserschraube sehr hoch herausstehend, Bügelquerschnitt an der nach innen gewandten Seite gerade, Punze im Wassertankdeckel (Eisen und Schlägel-Punze mit dem Schriftzug BLECO), sehr dünnes Material. Lit.: Hermann Schärpers, Walter Schöngrundner, Werner Horn, Acetylen-Grubenlampen der Firma Bleckmann & Co. (Bleco) in Karbid-Lampen, Ausgabe 25, Seite74 - 77, Recklinghausen 2011


Brasilianische Karbidlampen

Schwere Messing-Karbidlampe. Wasserregulierschraube als zugespitzter Draht.


Beide Karbidlampen stammen aus MINAS GERAIS. Der Hersteller konnte noch nicht ermittelt werden.


Friemann&Wolf

905 Baureihe

Friemann&wolf 905 < mehr Informationen … JORIS, S.E.M.O.I., WOLF-LEEDS


Hakpa

Photo: Werner Horn (Steiermark-Austria). Zu dieser Lampe werden Herstellerangaben gesucht. Informationen bitte an Werner Horn


Hesse

Besonderheit - Wie kommt eine Firma aus Nürnberg dazu Siegerländer Butterlampen zu bauen? Relativ einfach. Bergleute haben für bestimmte Produkte vorlieben entwickelt. Wer eine „Butterlampe“ zum Wärmen des Kaffees schätzte, wird nicht unbedingt nach Alternativen gesucht haben. Folglich hatten die Produzenten nach den reviertypischen Vorlieben zu schauen, wenn sie dort Grubenlampen verkaufen wollten.
Hesse Karbidlampen-Übersicht

Kämpe&Thonig

Der erste Gebrauchsmustereintrag für die Firma Kämpe&Thunig ist aus dem Jahr 1908. Der Firmensitz ist ab 1912 mit Dresden-Leuben angegeben. In den 1920er Jahre wird diese abgebildete Karbidlampe aus dünnem Blech angeboten. Der Bügelverschluss besteht ungewöhnlich aus einem Rohr. Die Lampen besitzen meist ein ovales Firmenschild mit dem Schriftzug „Acleudres“ (Acetylen …Leuben-Dresden). Lit.: Stoffels, Dieter, Karbidlampen Ausgabe 12 und 13


Carl Koch

Diese Karbidlampe wurde von Carl Koch m.b.H. gebaut. (später dann bekannt als Gewerkschaft Carl und ab 1935 CEAG (Concordia Electrizitäts-AG).

Carl Koch Karbidlampen Übersicht

Marmorat

Marmorat, der Name steht an und für sich für französische Sicherheitslampen aus Saint Étienne. Umso überraschender ist die Entdeckung dieser Karbidlampe mehr Informationen MARMORAT-Acetylen-Lampe


OMRA

OMRA steht für Officina Meccanica Realizzazioni Alluminio. Diese Lampen wurden in der der Nähe von Ferrara gebaut. Sie sind ähnlich den Aquilas Lampen. Informazioni da Francesco (www.carburo.it) Costruite sempre nella zona di Ferrara. Infatti il manico è identico alle lampade AQUILAS Allego alcune foto, ci sono due modelli Simili. weitere italienische Modelle

Petri

Steigerlampe in Messing - Peba 31 - Acetylen-Lampe mit starrem Doppelbügel

Diese Lampe ist fast baugleich mit der Beamtenlampe von Schweisfurth. Weitere Informationen zu Peba Nr. 31

Petri Karbidlampen Übersicht

Rebattet

André Rebattet - Lampen , PARIS


Reusch

Ricceri

Fernando Ricceri gründete seine Firma 1910. Hauptsitz Follonica. Er spezialisierte sich auf den Bau von Acetylen-Lampen für Berg-, Tunnel- und Straßenbau. Die Firma Ricceri baute und lieferte spezielle Lampen für Händler in Deutschland (Scharlach (Nürnberg) und Florescu (Goslar).


Rötelmann

Frontbrenner Modell Nr. 96

Seite zu Rötelmann / Werdohl Schraubverschluss Rötelmann


SCAGM

Die kleinen Spannschrauben-Bügel-Verschluss-Lampen der Firma SCAGM (Société Centrale d'Armement GM) aus Courpière Stadtteil Lagat) in der Auvergne (östlich von Clermont-Ferrand) haben ein Höhe von 130 und 120 mm. Prägung auf der Lampe: SCAGM - COUPIÈRE - P. DE D. . (Hinweis auf eine Rüstungsfirma: Armement = Rüstung). Die Karbidlampen mit dem unteren-Spannschrauben-Bügel-Verschluss haben eine Lampentopfhöhe von 175 und 240 mm.


Securitas

Die nachfolgend abgebildete Carl Koch Lampe wurde von der Firma Securitas in Bochum um 1920 als Modell S6 verkauft. Nach einer Annonce von 1921, als Modell S13.

Gegründet 1918 in Harburg als „Securitas-Werke AG für Schiffs- und Maschinenbau und Sprengstofffabrikation“. 1919 Sitzverlegung nach Bochum, 1926 Umfirmierung in Eisen- und Hüttenwerke, 1940 Sitzverlegung nach Köln. 1940 Angliederung der Eisenhüttenwerk Thale AG und der Rasselsteiner Eisenwerksgesellschaft. Größte Beteiligungen sind heute die Rasselstein GmbH in Neuwied (Erzeugung von Weiß- und Feinblech) und die Stahlwerke Bochum AG. Gehörte lange zum Otto-Wolff-Konzern, später kam Thyssen als Aktionär dazu, heute besitzt die Thyssen Krupp Steel AG die Mehrheit der Aktien. siehe Carl Koch


Seippel

1858 gründete Wilhelm Seippel in Bochum eine Eisenwarenhandlung mit dem Schwerpunkt „Herstellung und Verkauf von Grubenlampen“. Ausgehend von Acetylen-Sicherheitslampen baute Seippel um 1908 eine offene Karbidlampe mit einem Wassertank oberhalb des Karbidbehälters. mehr Seippel_Karbidlampen

siehe auch Wetterlampen Wilhelm Seippel - Bochum


Stöcker

Heinrich Stöcker jr. soll bereits 1902 Azetylen-Grubenlampen produziert haben. Die ersten selbst gefertigten Grubenlampen wurden ab 1907 angeboten. Somit gehört die Firma Stöcker mit zu den ältesten Azetylen-Grubenlampen-Herstellern Deutschlands. Ab 1911 hat die Firma Lampen für den Südamerikanischen Markt produziert. Um 1960 wurde die Lampen-Produktion eingestellt.

mehr Informationen zu Stöcker - Oedingen

Schweisfurth

Acetylen-Handlampe mit Parabolreflektor - Beamtenlampe um 1935 Gegründet wurde die Firma Friedrich Schweisfurth jun. 1901 in Herdorf. Durch den Doppelbügel konnte diese Lampe schräg gehalten werden um die Firste ableuchten zu können. Die Steiger-Lampen waren in Messing ausgeführt, die der Bergleute in starkem verzinkten Eisenblech. Verbreitungsgebiet: Südwestfalen und im Lahn-Dill-Gebiet.

Die Firma Schweisfurth stellte die Produktion 1951 ein. Der ehemalige Prokurist bei Schweisfurth Otto Petri hatte bereits 1948 sein Unternehmen gegründet und produzierte ähnliche Karbidlampen. Im Vergleich dazu die Peba 31.

Schweisfurth - Übersicht - Alle Lampen von Schweisfurth

TENDER - Lampe

Aufgrund der eingeschlagenen Buchstaben „TENDER“ war ich von einer „unbekannten Herstellerfirma“ ausgegangen. Wer schlägt denn auf einer Karbidlampe den Namen TENDER ein und hängt diese Lampe auf einen Tender (Vorratsbehälter von Dampflokomotiven). Auf einem Tender macht diese Lampe eigentlich keinen Sinn, da der Fahrtwind der Lokomotive zu stark ist, damit eine Karbidlampe ohne Schutz weiter brennt. Für die Not-Beleuchtung bei nicht fahrendem Zug wäre eine Karbidlampe denkbar. Auf den Lokomotiven befanden sich ab 1950 eine „Hocke“ (flache Petroleumlampe mit Docht) und sogenannte „Dunkelfeinde“ zur Beleuchtung der Manumeter. Heute würden wir Teelichter dazu sagen.
Tender Weitere Informationen zu dieser Karbidlampe

Werthmann & Mühlhoff

Die Firma Werthmann&Mühlhoff wurde etwa um 1910 in Werdohl gegründet. Es gibt sehr wenig Informationen über dieser Firma. Zunächst sollen Granatlampen der Firma Rötelmann, ebenfalls in Werdohl, verkauft haben. Es ist nicht sicher ob diese Firma eine eigene Produktionsstätte hatte oder ob sie nur als Vertriebsfirma war. Die Zeitungsanzeige von 1928 zeigt das Angebot von Werthmann&Mühlhoff.


Karbidlampen von Werthmann&Mühlhoff sind u.a. an der Wasserschraube zu erkennen, die wie ein W ausgeführt wurde. Das Edelweiß ist nur auf Export-Lampen in den Alpinen raum zu finden.


Karbidlampen

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grubenlampen/karbidlampen/spannschrauben-buegelverschluss.txt · Zuletzt geändert: 2019/03/04 20:57 von heupel