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grubenlampen:kopflampen

Kopflampen

Geschichtliche Entwicklung - Aufbau einer Kopflampe bzw. –leuchte - Lampenstubeneinrichtung - Übersicht zur Geschichte der Hersteller - Friemann &Wolf GmbH - Concordia-Elektrizitäts-AG - Dominitwerke GmbH

AKKU-Lampen-Wartung

AKKU-Lampen wieder in Gang setzen - Informationen von Wettersteiger Günter Waida

1. Spülen mit 60 Grad heißem destillierten Wasser (Temperatur einhalten!)
2. etwas destilliertes Wasser einfüllen (ca. 10mm)
3. 10 Stunden laden
4. dann 20ml Kalilauge zugeben
5. evtl. mit destilliertem Wasser auffüllen
6. laden

Sicherheitsmaßnahmen beachten - Ohne Gewähr!


CEAG - Kopflampen

In Paris stellt 1891 Donato Tommasi seine “Konstruktion einer elektrischen Sicherheitslampe” vor. Mit der Verbesserung der Glühlampe durch einen gedrehten Daht (Drahtwendel) und die stetige Erweiterung der Akkuleistung wurden die elektrischen Akkulampen für den Bergbau interessant. Nach mehreren Grubenunglücken in den 1920iger Jahren wurden elektrische Grubenlampen (Pottlampen) in allen Schlagwettergruben (z.B. im Ruhrgebiet) eingeführt. Blitzer und Benzinwetterlampen benutzten die Steiger.


CEAG 4.1

Erst Ende der 1950iger Jahren löste die elektrische Kopflampe die Karbidlampe im Erzbergbau des Siegerlandes ab. Die CEAG 4.1 war die „Erste“ und „Letzte“ elektrische Kopflampe die auf den Gruben des Siegerlandes bis 1965 gefahren wurde.

Lampenstube Grube Eupel - Räumarbeit Grube Pfannenberg mit einer CEAG 4.1
Akku: NiCd (dreizellig) 3,90 V, Glühlampe: 3,75 V, 1,0/0,5 A, Höhe: 160mm, Breite: 121mm, Tiefe: 56mm, Gewicht: 2000 gr.
Steiger auf der Grube Pfannenberg (1962, 1220m Sohle) und Bergleute vor der Befahrung

Umrüstung auf Powerpack

Für den einfachen Umbau mit einer Powerbank als Energiequelle ist hier ein Keramik-Widerstand mit 1,5 Ohm (10W) eingebaut worden. Dadurch reduziert sich die Spannung von 5 Volt auf 3,5 Volt. LED-Umbau einer CEAC-Lampe von Meinhard Weiß Materialliste

CEAG 5.1

Akku: NiCd (dreizellig) 3,90 V, Glühlampe: 3,75 V, 1,0/0,5 A, Höhe: 194mm, Breite: 133mm, Tiefe: 54mm, Gewicht: 2300 gr.

CEAG 9.2

Akku: NiCd (dreizellig) 3,75 V, Glühlampe: 3,75 V, 0,8/0,4 A, Höhe: 193mm, Breite: 120mm, Tiefe: 42mm, Gewicht: 1975 gr.

CEAG 9.2 PKB

In dieser Kopfleuchte von CEAG ist ein Personenkennbaustein (PKB) integriert. Der PKB dient als Überfahrschutz auf den Bandanlagen, wodurch das regelmäßige Auswechseln des PLB am Lampengürtel entfiel. Nach meinen Informationen soll man im Falle eines Unfalls den Verunfallten damit orten können.


Lampenstube Bergwerk West und Auguste Victoria


CEAG 7

Akku: NiCd (Trockenbatterie, ohne flüssiges Elektrolyt) 3,75 V, Glühlampe: 3,75 V, 0,8/0,4 A, Höhe: 200mm, Breite: 150mm, Tiefe: 55mm, Gewicht: 2000 gr., mit Anschlusskabel für 220 Volt.

Friemann&Wolf

Hersteller: Friemann & Wolf GmbH, Duisburg (FRIWO)

Friwo 14101


Nach Einstellung der Akku-Produktion wurden die Kopflampen von verschiedenen Anwendern auf Trockenbatterien umgerüstet. Die CEAG, Licht- und Stromversorgungstechnik in der Juchostraße in Dortmund lieferte z.B. zwei Akkus mit 6 V und 3 Ah die parallel geschaltet wurden. Anmerkung von Klaus-Dieter Schulte: „Der Umbau ist offensichtlich von einem Heimwerker erstellt worden. Die CEAG Batterien 6V / 3 Ah / Pb (Blei) wurden zweckentfremdet, sie waren für den Betrieb von CEAG Notleuchten bestimmt. Bei Parallelschaltung dürfen nur Batterien gleicher Bauart und Fabrikat , gleicher Spannung und Säuredichte mit gleichem Ladezustand zusammen geschaltet werden“. DANKE!


Friwo 14201

FRIWO-Kopfstücke: Das neuere Kopfstück ist mit dem breiteren weißen Rand und den größeren Schalter versehen. Akku: NiCd (zweizellig) 2,6 V, Glühlampe: 2,5 V, 1,0/0,5 A, Höhe: 171mm, Breite: 115mm, Tiefe: 49mm, Gewicht: 1910 gr.


Friwo 14202

Akku: NiCd (zweizellig) 2,6 V, Glühlampe: 2,5 V, 1,0/0,5 A, Höhe: 179mm, Breite: 115mm, Tiefe: 45mm, Gewicht: 1785 gr.


Friwo 14303

1 = Gehäuse, 2 = Zylinderschraube, 3 = Nummernschild, 4 = Batterie, 5 = Oberteil (Kappe, Kopflampenkabel und Kopfstück vom Typ 14152), 6 = Dichtung, 7 = S-Zeichen. / Quelle: Dortmunder Beiträge, Heft34, 2000, S.61./

Akku: NiCd (dreizellig) 3,90 V, Glühlampe: 3,75 V, 1,0/0,5 A, Höhe: 183mm, Breite: 129mm, Tiefe: 58mm, Gewicht: 2400 gr.


Es handelt sich hierbei um eine Sonderanfertigung, bestehend aus einer großen dreizellige Akku-Kopflampe, mit Dreikantverschluss, schlagwetter-geschützt, komplett mit Akku und einem Staubmessgerät, Fa. Casella aus England. Das gesamte System hat eine deutsche Prüfplakette von 1974 und funktioniert so: Es wird eine definierte Menge Grubenluft durch eine Pumpe angesaugt während die Lampe durch die Grube getragen wird. Am Kopfstück befindet sich ein Halter mit einer Filterplatte (Fehlt leider), in dem Filter bleibt der Staub dann hängen. Später wird der Filter im Labor verbrannt und man kann die Staubmenge auswiegen.


ELAUL

ELAUL Type F


ELAUL LC 10

Quelle: VideoLes lampes électriques frontales - Les petites vidéos du Diamant Noir https://www.youtube.com/watch?v=sDRe-GUFOJ8 —-

OLDHAM ARRAS

The heart of the D-series of mining lamps is the 3-Watt side-emitting power LED that is run at a genuine 3 watts. The light from this source is focussed by a unique reflector that gives a spot of 5000 lux at 1 metre and 10 Cd over 120 degrees, surpassing performance levels of all competitor LED powered lamps. Products from Oldham today

RU - LAMPY


AKKU-Lampen-Wartung

Literaturhinweise:

Dortmunder Beiträge zur Landeskunde, Heft 34, Seite 57-84, 2000 Zur Geschichte der Akku-Kopfleuchten der Herstellerfirmen Friemann & Wolf GmbH (Duisburg), Concordia-Elektrizitäts-AG (Dortmund) und Dominitwerke GmbH (Hoppecke Kreis Brilon i. Westfalen)

Dortmunder Beiträge zur Landeskunde, Heft 39, Seite 07-14, 2005 Zur Geschichte der Sonderleuchten: Zugschluss- und Zugschlussblinkleuchten der Firma Concordia-Elektrizitäts-AG ( CEAG )


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grubenlampen/kopflampen.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/09 10:08 von heupel