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siegerlaender_bergleute_in_tsumeb

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siegerlaender_bergleute_in_tsumeb [2018/04/28 19:23]
heupel [Hermann Hesse]
siegerlaender_bergleute_in_tsumeb [2018/10/02 18:39] (aktuell)
heupel
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-|v.l.n.r. Steiger Peter Reckers, Buschmann Jakob,​|Quelle: ​http://​dna.nust.na/​mining/​target19.html ​ (20.05.1925)|+|v.l.n.r. Steiger Peter Reckers, Buschmann Jakob,​|Quelle: ​https://​dna.nust.na/​mining/​target19.html ​ (20.05.1925)|
 |Alois Quast aus Herdorf, Herrerobursche |:::| |Alois Quast aus Herdorf, Herrerobursche |:::|
 |(auf der Rückseite der Fotographie)|:::​| |(auf der Rückseite der Fotographie)|:::​|
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 Die Bergleute des Jahres 1913 hätten sich freilich nicht träumen lassen, dass sie nur eineinhalb Jahre später, nach Ausbruch des ersten Weltkrieges,​ samt und sonders interniert oder des Landes verwiesen wurden. ​ Die Bergleute des Jahres 1913 hätten sich freilich nicht träumen lassen, dass sie nur eineinhalb Jahre später, nach Ausbruch des ersten Weltkrieges,​ samt und sonders interniert oder des Landes verwiesen wurden. ​
  
-Quelle Allgemeine Zeitung, Namibia: ​    http://​www.az.com.na/ ​ und http://​www.az.com.na/​gesellschaft/​neujahr-vor-100-jahren-in-deutsch-sdwestafrika.161764.php+Quelle Allgemeine Zeitung, Namibia: ​    https://​www.az.com.na/ ​ und https://​www.az.com.na/​gesellschaft/​neujahr-vor-100-jahren-in-deutsch-sdwestafrika.161764.php
  
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 Friedrich – Wilhelm Schacht ​ und Mine Foreman´s Offive , Tsumeb 27:01:1926 Friedrich – Wilhelm Schacht ​ und Mine Foreman´s Offive , Tsumeb 27:01:1926
-Quelle: ​http://​dna.nust.na/​mining/​target20.html ​+Quelle: ​https://​dna.nust.na/​mining/​target20.html ​
  
 {{:​medienzentrum_siegen_wittgenstein:​bergbau_im_siegerland:​tsumeb:​tsumeb_zusatz:​aktie21032.jpg?​400 |}}  Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) wurde, maßgeblich auf das Betreiben von Dr. Julius Scharlach, Gründer der South West Africa Company, im Jahr 1900 in Berlin gegründet. Eigentümer war ein Konsortium von Banken, Unternehmern und Dr. Julius Scharlach selbst. Aufgabe der Gesellschaft war es, im Auftrag der South West Africa Company, eine Eisenbahn in Deutsch-Südwestafrika zu realisieren,​ die die Hafenstadt Swakopmund mit der Minenstadt Tsumeb im Norden der deutschen Kolonie, verbinden und das dort zu fördernde Kupfererz verhütten und das Rohkupfer zur Verschiffung abtransportieren sollte. Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) ging 1904 zur weiteren Mittelbeschaffung an die Londoner Börse und stellte den Bau der sogenannten Otavi-Bahn, die Swakopmund mit Tsumeb über eine Länge von 567 km verband, im März 1906 fertig. Die Strecke ging am 12.11.1906, unter der Leitung der OMEG, in Betrieb. Die Gesellschaft betrieb auch eine von der Otavi-Bahn abzweigende Strecke (Otavi-Grootfontein) die 1908 fertiggestellt wurde. Nach der Verstaatlichung der Strecke unterhielt sie, nun als Pächterin, weiterhin den Betrieb. Die Gesellschaft organisierte den vollständigen Ablauf des Minenbetriebs in Groß-Otavi,​ Klein- Otavi, Guchab und Tsumeb, organisierte die Anwerbung von Bergleuten in Deutschland und einheimischer Hilfskräfte und, neben dem kontinuierlichen technischen Ausbau der Kupfermine, auch den sämtlicher Anlagen zur Versorgung und Unterbringung der Mitarbeiter. Nach 1919, unter der Mandatsverwaltung Südafrikas,​ setzte die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) ihre Tätigkeit fort, verlor aber, nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges,​ ihre Anlagen, Grundstücke und Gebäude in Südwestafrika durch Beschlagnahmung. Ihr letzter Direktor war Gustav Adolf Schatz, der 1947, als die beschlagnahmten Sachwerte entschädigungslos verkauft wurden, in den Ruhestand ging. Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) existierte bis 1976 unter ihrem ursprünglichen Namen und ist seitdem, unter wechselnden Namen und Beteiligungen,​ im internationalen Geschäft mit mineralischen Rohstoffen tätig. {{:​medienzentrum_siegen_wittgenstein:​bergbau_im_siegerland:​tsumeb:​tsumeb_zusatz:​aktie21032.jpg?​400 |}}  Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) wurde, maßgeblich auf das Betreiben von Dr. Julius Scharlach, Gründer der South West Africa Company, im Jahr 1900 in Berlin gegründet. Eigentümer war ein Konsortium von Banken, Unternehmern und Dr. Julius Scharlach selbst. Aufgabe der Gesellschaft war es, im Auftrag der South West Africa Company, eine Eisenbahn in Deutsch-Südwestafrika zu realisieren,​ die die Hafenstadt Swakopmund mit der Minenstadt Tsumeb im Norden der deutschen Kolonie, verbinden und das dort zu fördernde Kupfererz verhütten und das Rohkupfer zur Verschiffung abtransportieren sollte. Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) ging 1904 zur weiteren Mittelbeschaffung an die Londoner Börse und stellte den Bau der sogenannten Otavi-Bahn, die Swakopmund mit Tsumeb über eine Länge von 567 km verband, im März 1906 fertig. Die Strecke ging am 12.11.1906, unter der Leitung der OMEG, in Betrieb. Die Gesellschaft betrieb auch eine von der Otavi-Bahn abzweigende Strecke (Otavi-Grootfontein) die 1908 fertiggestellt wurde. Nach der Verstaatlichung der Strecke unterhielt sie, nun als Pächterin, weiterhin den Betrieb. Die Gesellschaft organisierte den vollständigen Ablauf des Minenbetriebs in Groß-Otavi,​ Klein- Otavi, Guchab und Tsumeb, organisierte die Anwerbung von Bergleuten in Deutschland und einheimischer Hilfskräfte und, neben dem kontinuierlichen technischen Ausbau der Kupfermine, auch den sämtlicher Anlagen zur Versorgung und Unterbringung der Mitarbeiter. Nach 1919, unter der Mandatsverwaltung Südafrikas,​ setzte die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) ihre Tätigkeit fort, verlor aber, nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges,​ ihre Anlagen, Grundstücke und Gebäude in Südwestafrika durch Beschlagnahmung. Ihr letzter Direktor war Gustav Adolf Schatz, der 1947, als die beschlagnahmten Sachwerte entschädigungslos verkauft wurden, in den Ruhestand ging. Die Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) existierte bis 1976 unter ihrem ursprünglichen Namen und ist seitdem, unter wechselnden Namen und Beteiligungen,​ im internationalen Geschäft mit mineralischen Rohstoffen tätig.
  
 Quelle: ​ Quelle: ​
-http://​www.namibiana.de/​namibia-information/​who-is-who/​organisationen/​infos-zur-organisation/​otavi-minen-und-eisenbahn-gesellschaft-omeg.html ​+https://​www.namibiana.de/​namibia-information/​who-is-who/​organisationen/​infos-zur-organisation/​otavi-minen-und-eisenbahn-gesellschaft-omeg.html ​
  
  
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-[[http://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​tsumeb_allgemeine_zeitung_namibia.pdf|{{:​medienzentrum_siegen_wittgenstein:​bergbau_im_siegerland:​tsumeb:​allgemeine_zeitung_namibia.jpg?​260 |}}]]+[[https://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​tsumeb_allgemeine_zeitung_namibia.pdf|{{:​medienzentrum_siegen_wittgenstein:​bergbau_im_siegerland:​tsumeb:​allgemeine_zeitung_namibia.jpg?​260 |}}]]
  
-[[http://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​tsumeb_pfingstgruss_ak_kurier.pdf|{{:​medienzentrum_siegen_wittgenstein:​bergbau_im_siegerland:​tsumeb:​pfingstgruss_tsumeb.jpg?​270 |}}]][[http://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​tsumeb_uni_wuerzburg.pdf|{{:​medienzentrum_siegen_wittgenstein:​bergbau_im_siegerland:​tsumeb:​bergbau_in_namibia_uni_wuerzburg.jpg?​230 |}}]]+[[https://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​tsumeb_pfingstgruss_ak_kurier.pdf|{{:​medienzentrum_siegen_wittgenstein:​bergbau_im_siegerland:​tsumeb:​pfingstgruss_tsumeb.jpg?​270 |}}]][[https://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​tsumeb_uni_wuerzburg.pdf|{{:​medienzentrum_siegen_wittgenstein:​bergbau_im_siegerland:​tsumeb:​bergbau_in_namibia_uni_wuerzburg.jpg?​230 |}}]]
  
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-[[http://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​ueberfahrt_herdorfer_bergleute_dswa.pdf|Überfahrt der Herdorfer Bergleute nach Tsumeb]]+[[https://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​ueberfahrt_herdorfer_bergleute_dswa.pdf|Überfahrt der Herdorfer Bergleute nach Tsumeb]]
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 **Postkarte INLAND um einen Hut zu bestellen** **Postkarte INLAND um einen Hut zu bestellen**
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-[[http://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​tsumeb2017/​index.html|Photos 2017 von Eugene Ograbek]] ​ Mines de Namibie: Uis et Tsumeb+[[https://​heupel.hostingkunde.de/​bergbau_im_siegerland/​tsumeb/​tsumeb2017/​index.html|Photos 2017 von Eugene Ograbek]] ​ Mines de Namibie: Uis et Tsumeb
 La petite ville d'Uis est située en Namibie dans la région du Damaraland ; elle abrite un important gisement d'​étain découvert en 1911 par le Dr Paul de la German Colonial Gesellschaft. L'​étain est contenu dans une veine de pegmatite qui est probablement la plus importante au monde, mais avec une faible teneur. Le gisement fut d'​abord exploité à ciel ouvert par la Namib Tin Mines Ltd., puis en 1938, la mine fut achetée par l'​allemand Krupp. En 1958, la compagnie Imkor Tin Ltd. racheta la mine et installa une usine de traitement d'une capacité de 35 tonnes de minerai par heure. En 1966, l'​usine fut agrandie pour porter sa capacité à 100 tonnes par heure. Au début de l'​année 1980, l'​usine est une nouvelle fois agrandie portant sa capacité de traitement à 140 tonnes par heure, 24h sur 24, 7 jours sur 7. La production de '​concentré'​ à 64% d'​étain (cassitérite : oxyde d'​étain) était alors de l'​ordre de 100 à 120 tonnes par mois. La mine ferma en novembre 1990 avec des conséquences dramatiques pour les habitants de la région. En 1994 un petit projet d'​exploitation fut lancé avec l'aide du Sweden Raw Materials Group ; une usine fut construite avec une production de 2 à 3 kg de minerai d'​étain par heure. La petite ville d'Uis est située en Namibie dans la région du Damaraland ; elle abrite un important gisement d'​étain découvert en 1911 par le Dr Paul de la German Colonial Gesellschaft. L'​étain est contenu dans une veine de pegmatite qui est probablement la plus importante au monde, mais avec une faible teneur. Le gisement fut d'​abord exploité à ciel ouvert par la Namib Tin Mines Ltd., puis en 1938, la mine fut achetée par l'​allemand Krupp. En 1958, la compagnie Imkor Tin Ltd. racheta la mine et installa une usine de traitement d'une capacité de 35 tonnes de minerai par heure. En 1966, l'​usine fut agrandie pour porter sa capacité à 100 tonnes par heure. Au début de l'​année 1980, l'​usine est une nouvelle fois agrandie portant sa capacité de traitement à 140 tonnes par heure, 24h sur 24, 7 jours sur 7. La production de '​concentré'​ à 64% d'​étain (cassitérite : oxyde d'​étain) était alors de l'​ordre de 100 à 120 tonnes par mois. La mine ferma en novembre 1990 avec des conséquences dramatiques pour les habitants de la région. En 1994 un petit projet d'​exploitation fut lancé avec l'aide du Sweden Raw Materials Group ; une usine fut construite avec une production de 2 à 3 kg de minerai d'​étain par heure.
 Le site de Tsumeb, localisé dans les Monts Ottavi au nord-est de la Namibie, est mondialement connu pour son tube sub-vertical fortement minéralisé qui a conduit à sa fondation. Le minerai est polymétallique et contient du cuivre, du plomb, de l'​argent,​ de l'or, de l'​arsenic,​ du zinc, du cadmium et du germanium ; de nombreux autres métaux sont aussi présents en quantité plus faible. La teneur moyenne du minerai est de 10% de plomb, 4.3% de cuivre, 3.5% de zinc, 100 ppm d'​argent et 50 ppm de germanium. Le gisement était déjà connu depuis très longtemps des Bushmens et ne fut exploité industriellement qu'à partir de 1905, d'​abord à ciel ouvert, puis par des travaux souterrains dès 1909. Deux puits furent foncés : le puits 1 et le puits De Wet dont la profondeur dépasse 1000 m ; les 2 chevalements sont encore visibles aujourd'​hui. La mine appartint d'​abord à la compagnie OMEG (Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft) et plus tard à la TCL (Tsumeb Corporation Limited). Pour des raisons de rentabilité (épuisement des réserves et augmentation des coûts d'​exploitation) comme souvent, la mine fut fermée en juin 1996. Entre 1905 et 1996, elle a produit environ 30 million de tonnes de minerai, soit après traitement, 1.7 Mt de cuivre, 2.8 Mt de plomb, 0.9 Mt de zinc, ainsi que 80 t de germanium. A noter pour les collectionneurs que 246 minéraux différents furent découvert à Tsusmeb, dont 56 spécifiques à cette mine. A 24 km de Tsumeb, l'​étonnant lac Otjikoto fut utilisé comme source d'eau pour les mines, on peut encore y voir une ancienne machine à vapeur. Le site de Tsumeb, localisé dans les Monts Ottavi au nord-est de la Namibie, est mondialement connu pour son tube sub-vertical fortement minéralisé qui a conduit à sa fondation. Le minerai est polymétallique et contient du cuivre, du plomb, de l'​argent,​ de l'or, de l'​arsenic,​ du zinc, du cadmium et du germanium ; de nombreux autres métaux sont aussi présents en quantité plus faible. La teneur moyenne du minerai est de 10% de plomb, 4.3% de cuivre, 3.5% de zinc, 100 ppm d'​argent et 50 ppm de germanium. Le gisement était déjà connu depuis très longtemps des Bushmens et ne fut exploité industriellement qu'à partir de 1905, d'​abord à ciel ouvert, puis par des travaux souterrains dès 1909. Deux puits furent foncés : le puits 1 et le puits De Wet dont la profondeur dépasse 1000 m ; les 2 chevalements sont encore visibles aujourd'​hui. La mine appartint d'​abord à la compagnie OMEG (Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft) et plus tard à la TCL (Tsumeb Corporation Limited). Pour des raisons de rentabilité (épuisement des réserves et augmentation des coûts d'​exploitation) comme souvent, la mine fut fermée en juin 1996. Entre 1905 et 1996, elle a produit environ 30 million de tonnes de minerai, soit après traitement, 1.7 Mt de cuivre, 2.8 Mt de plomb, 0.9 Mt de zinc, ainsi que 80 t de germanium. A noter pour les collectionneurs que 246 minéraux différents furent découvert à Tsusmeb, dont 56 spécifiques à cette mine. A 24 km de Tsumeb, l'​étonnant lac Otjikoto fut utilisé comme source d'eau pour les mines, on peut encore y voir une ancienne machine à vapeur.
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